Behandlungseinrichtung für Angst und Panikattacken, Berlin

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Einführung

Anst und Panikattacken Einführung

 

Angst und Panikerkrankungen sind sehr weit verbreitet und stellen  seit Jahren bei Frauen die häufigste, bei Männern die zweithäufigste Erkrankung im Bereich seelischer Störungen dar. Jeder Vierte hat in seinem Leben schon einmal an länger andauernder Angst gelitten und diesbezüglich Erfahrungen gemacht. Trotzdem ist dieses Thema immer noch weitgehend tabuisiert, obgleich sich mittlerweile die Medien immer öfters damit auseinandersetzen.

Da Angst mit starken körperlichen Symptomen verbunden ist, haben die meisten Betroffenen eine Odyssee an medizinischen Untersuchungen hinter sich, wobei in der Regel keine organische Erkrankung festgestellt werden konnte. Die Diagnose Angsterkrankung ergibt sich somit als Ausschlussdiagnose oft mit der Bemerkung verbunden "Ihnen fehlt körperlich nichts, sie sind völlig gesund". Eine Bemerkung welche für die Betroffenen nicht besonders hilfreich ist, da sie glauben müssen, sich ihre Krankheit nur einzubilden.

Dies stimmt nicht!

Angsterkrankungen sind ernstzunehmende "echte" Krankheiten, welche stets das Lebensgefühl der Betroffenen beeinträchtigen, oft bis zum vollständigen Verlust an Lebensfreude und Arbeitsfähigkeit. In der Regel können Angsterkrankungen erfolgreich behandelt werden. Insbesondere wenn sie frühzeitig erkannt werden. Hierbei hat sich der verhaltenstherapeutische Ansatz als besonders effektiv erwiesen, wobei  psychotherapeutische Einrichtungen, die sich auf Angstbehandlung spezialisiert haben, zu bevorzugen sind. Oftmals ist auch eine Kombination von medikamentöser Therapie und Psychotherapie (insbesondere zu Beginn der Behandlung) sinnvoll.

Der erste Schritt sollte immer darin bestehen, einen Fachmann (Psychiater, Psychotherapeut ) aufzusuchen, um ggf. organische Ursachen (z.B. Schilddrüsenerkrankung) ausschließen zu können. Auch die Kontaktaufnahme mit einer Angst-Selbsthilfegruppe kann sehr hilfreich sein, da dort meist entsprechende Spezialisten bekannt sind.

Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitforschung unseres Angstbehandlungskonzeptes besteht ein Kooperationsvertrag mit dem Zentrum für Evaluation und Methoden (ZEM) an der Rheinisch Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

ZEM Logo

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